Wal am Zürichsee gestranded
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In den frühen Morgenstunden des 19. August 2024 erlebten die Zürcher und Besucher der Stadt eine außergewöhnliche Szene: Ein riesiger, 16 Meter langer Pottwal „strandete“ am Utoquai, direkt am Ufer des Zürichsees. Was zunächst wie ein tragisches Ereignis wirkte, stellte sich schnell als eindrucksvolle und durchdachte Kunstinstallation heraus.
Eine Botschaft für den Meeresschutz
och hinter dieser eindrucksvollen Inszenierung steckt eine tiefere Botschaft. Der Pottwal, der in seiner majestätischen Größe direkt an der Zürcher Promenade liegt, ist keine echte Kreatur, sondern eine täuschend echt wirkende Attrappe. Diese Kunstaktion soll die Aufmerksamkeit auf die gravierenden Gefahren lenken, denen Wale und andere Meeresbewohner ausgesetzt sind – darunter Verschmutzung, Kollisionen mit Schiffen und Nahrungsmangel.
Dr. Silvia Frey von KYMA betont, dass die Schweiz, obwohl sie ein Binnenland ist, eine Mitverantwortung für den Schutz der Meere trägt. Mikroplastik, Chemikalien und Abwässer gelangen über die Flüsse ins Meer und gefährden die Ökosysteme. Zudem ist die Schweiz Heimat einer der größten Containerreedereien weltweit, deren Schiffe die Ozeane befahren.
Kunst als Weckruf
Die Installation ist mehr als nur eine künstlerische Darstellung – sie ist ein Weckruf. Matthias von Hartz, der künstlerische Leiter des „Theater Spektakels“, hat es sich zum Ziel gesetzt, mit dieser eindrucksvollen Inszenierung das Bewusstsein der Menschen für die fortschreitende Umweltzerstörung, das Artensterben und die Gefährdung natürlicher Lebensräume zu schärfen. Die emotionale und absurde Natur der Darstellung regt die Menschen zum Nachdenken an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Reaktionen und Ausblick
Die Reaktionen der Passanten sind gemischt: Einige zeigen sich verwirrt, andere erstaunt. Manche glauben, der Wal bestehe aus Plastik, während andere annehmen, er sei aus Fleisch und Knochen. Diese Verwirrung ist Teil des Konzepts – die Installation soll die Menschen aus ihrer Komfortzone holen und sie dazu bringen, über die drängenden Umweltprobleme nachzudenken.
Der Pottwal wird noch bis Mittwochabend am Utoquai zu sehen sein, bevor er von den Künstlern „zerschnitten“ wird. Es ist nicht die erste Aktion dieser Art: Bereits in Basel und Kloten (Kanton Zürich) wurden ähnliche Wal-Attrappen gesichtet, die jeweils für große Aufmerksamkeit sorgten.
Fazit
Diese Installation am Zürichsee ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Kunst genutzt werden kann, um wichtige Botschaften zu vermitteln und das Bewusstsein für Umweltprobleme zu schärfen. Für Unternehmen und Investoren, die in die Schweiz ziehen, zeigt dies auch die kulturelle Offenheit und das Engagement des Landes für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein – Werte, die für eine langfristige und verantwortungsbewusste Unternehmensführung von großer Bedeutung sind.
- Arnold Junior
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